Lesen & Geniessen

  • ist das Glück, jemanden zu treffen, die das gleiche Buch gelesen hat wie ich
  • bedeutet eine fröhlichen, lustvollen Austausch
  • lässt uns erfahren, wie unterschiedlich wir auf ein Buch reagieren 
  • lässt und die Welt literarisch bereisen
  • kennt keine Altersgrenzen
  • ist auch in Zeiten digitaler und sozialer Netzwerke aktuell

Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Reformierten Kirchgemeinde Huttwil, dem Claro-Laden und der Bibliothek Huttwil. Die Idee dieses Projektes ist es sich zweimal zu einem bestimmten Buch zu treffen. Einmal um gemeinsam über das Buch zu Sprechen und einmal zu einer Lesung mit dem Autor. Die vier Veranstaltungen können auch unabhängig  besucht werden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. 

 

Wie können Sie sich vorbereiten? Sie kaufen oder leihen das entsprechende Buch aus und lesen es im Vorfeld. 



Der Sommer in dem ich Schwarz wurde

 

Gemeinsam geniessen wir am 

  • 1. Juni um 20 Uhr als Lesegruppe zum Austausch über das Buch 
  • 8. Juni um 20 Uhr zur Lesung mit anschliessendem Gespräch mit dem Autor Martin R. Dean

jeweils bei uns in der Bibliothek.

 

Für die SRF-Moderatorin Angélique Beldner war es lange undenkbar, sich öffentlich zu Rassismus zu äussern, nicht weil sie ihn nicht erfahren hätte, sondern weil sie nicht wollte, dass die Farbe ihrer Haut eine Rolle in ihrem Leben spielte: So hat sie lange geschwiegen, rassistische Äusserungen entschuldigt, weggesteckt und so versucht, sich dem Schmerz zu entziehen. Doch dann kam der Sommer 2020 und ihr wurde klar: Es reicht! 

Gemeinsam mit dem Schriftsteller Martin R. Dean suchte sie eine Sprache, in der über und gegen Rassismus gesprochen werden kann.


Dr. Nils Jent. Ein Leben am Limit

 

Gemeinsam geniessen wir am 

  • 19. Oktober um 20 Uhr als Lesegruppe zum Austausch über das Buch
  • 25. Oktober um 20 Uhr zur Lesung und anschliessendem Gespräch mit dem Autor Röbi Koller 

jeweils bei uns in der Bibliothek.

Nils Jent überlebte mit achtzehn Jahren einen Motorradunfall. Als er aus dem Koma erwachte, konnte er sich nicht bewegen, war blind geworden und hatte seine Sprechfähigkeit verloren. Schritt für Schritt kämpfte er sich ins Leben zurück. Trotz seiner Behinderung lernte er nicht nur weitgehend selbständig zu leben, sondern studierte Betriebswirtschaft. In seiner Doktorarbeit erbrachte er den wissenschaftlichen Beweis, dass die Zusammenarbeit von Behinderten und Nichtbehinderten nicht nur soziale, sondern auch wirtschaftliche Vorteile bringt.