Buchstart

Dies ist ein gesamtschweizerisches Projekt für erste Begegnungen von Kleinkindern mit Büchern und zur frühen Sprachförderung. Für die Entwicklung eines Kindes sind die ersten Lebensjahre von entscheidender Bedeutung: Neben Zuwendung benötigen Kinder vielfältige sprachliche Vorbilder - und dies gilt bereits ab ganz klein. Die Aktion Buchstart setzt sich für die Chancengleichheit bei der Sprachentwicklung ein. 

 

In regelmässigen Abständen besucht uns die Leseanimatorin SIKJM Regina Meier-Gilgen in unserer Bibliothek. Die erste Buchstart-Veranstaltung 2021 darf im Mai stattfinden. Wir freuen uns ausserordentlich! Es ist wichtig, dass wir die geltenden Schutzmassnahmen an unseren Anlässen einhalten. Wir bitten Sie, sich bis am Vorabend (18 Uhr) jeweils anzumelden. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis. 

 

Der Buchstart findet jeweils um 9.30 Uhr in der Bibliothek Huttwil statt. Während einer Stunde steht Sprache, Spiel und Spass gemeinsam mit den Kleinkindern im Vordergrund. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Buchstart Geschichtenzeit

 

Mittwoch 5. Mai 2021

Montag 11. Oktober 2021

Montag 13. Dezember 2021

Für Kinder ab zirka zwei Jahren mit einer Begleitperson.


Buchstart Reim & Spiel

Mittwoch 8. September 2021

Mittwoch 3. November 2021

 

Für Kinder ab sechs Monaten mit Begleitperson.



Persönliches zu Regina Meier-Gilgen

"Unsere Kinder haben mich sogar mit einem Roman in der Hand kochend erlebt. Bilderbücher mit den eigenen Kindern betrachen und erzählen ist wunderbar. In der Spielgruppe durfte ich mehr als 20 Jahre Geschichten erzählen und mit Büchern spielen. Die Ausbildung zur Leseanimatorin SIKJM hat mich in die Welt der Bibliotheken gebracht. Für und mit meinen Grosskindern mach ich Värsli und Liedli, die dann auch in die Buchstartanlässe einfliessen."

Zum ersten Mal ein Buch selber auswählen durfte ich an meinem 5. Geburstag. Noch heute liebe ich ganz besonders Zottel, Zick und Zwerg von Alois Carigiet. Theresli und Christeli von Elisabeth Müller hat uns die Mutter vorgelesen. In die Schulbibliothek durfte ich nicht, weil ich so schlecht laut lesen konnte. Sophie Gasser's Bärbeli, Was wird aus Bärbeli und Aber Barbara habe ich geliebt. Bei meiner Gotte in den Ferien habe ich jedes Jahr den Trotzkopf gelesen. So stark und selbständig wie Die rote Zora von Kurt Held, wäre ich gerne gewesen. Der Geschichtslehrer hat uns aus den Büchern von Rudolf von Tavel vorgelesen - ich habe mir alle zur Konfirmation gewünscht. Wegen Hanni Steiner von Ernst Balzli wollte ich gerne Lehrerin werden. Es wurden dann eine kaufmännische und anschliessend eine Verlags- und Sortimentsbuchändlerinnen- Lehre.